Gesundheitszentrum GSW für „Jede Oma zählt“

Wir freuen uns über eine neue Partnerschaft für „Jede Oma zählt“. Das Gesundheitszentrum GSW (Schwabe/Westphal aus Westerkappeln), das im letzten Jahr bereits unseren Florian Siepelmann beim 6-Stunden-Lauf gesponsert hat, hält uns die Treue und hat anlässlich der Neueröffnung 250,- Euro für unsere Großmütter/Enkel-Projekte gespendet.

„Wir finden eure Laufaktion bemerkenswert und möchten HelpAge auch in Zukunft zur Seite stehen – mit Spenden für die Projekte und mit unserem Knowhow – wir helfen den Omaläufern wieder auf die Beine wenn die Muskeln mal Probleme machen“ sagte Mitinhaber Maik Westphal bei der Eröffnungsfeier.

Mehr dazu unter:  www.gsw-westerkappeln.de

Benefizkonzert im Blue Note mit Nina Hoger und Ulla von Daelen

Am Samstag, 16. Dezember 2017 findet unser alljährliches Weihnachts-Benefizkonzert  im Blue Note statt. Lass dich verzaubern in die Winter-Weihnachtswelt mit Nina Hoger und Ulla von Daelen und erlebe mit einer Harmonie von Lesung und Harfenspiel einen ganz besonderen „Weihnachtsschmaus“.

Die bekannte Schauspielerin Nina Hoger lässt Dich abtauchen in die Welt der Weihnachtsliteratur von Erich Kästner, Heinrich Böll, Hans Fallada, George Tabori, aber auch einigen unbekannteren Werken. Begleitet wird die Schauspielerin mit innovativer Harfenmusik von Ulla van Daelen. Als Komponistin, Interpretin und Arrangeurin bewegt sie sich stilsicher zwischen Klassik, Jazz, Folk und Pop und fasziniert mit eigenen Interpretationen der schönsten Weihnachtslieder.

VVK: 19€, AK: 22€ (Die Erlöse fließen in unsere weltweiten Hilfsprojekte)

Tickets gibt es hier.

Alle Daten auf einen Blick:

Schauspielerin Nina Hoger und Harfenistin Ulla van Daelen – Foto: Andreas Schmieding

Datum: 16.12.2017

Einlass: ab 18:30 Uhr

Beginn: 20:00 Uhr

Blue Note – Bar, Bühne und Lounge im Cinema Arthouse

Erich-Maria-Remarque-Ring 16, 49074 Osnabrück

Telefon: 0541 600 650

Weitere Informationen finden Sie unter www.cinema-arthouse.de/kino/blue-note

Ältestenrat der „Omas“ trifft sich am 30.11.2017!

Einmal im Jahr treffen sich die LäuferInnen von „Jede Oma zählt“ um ihren Ältestenrat abzuhalten. Am Do, 30.November 2017 um 19:30 Uhr ist es wieder soweit. Wir treffen uns im „Herr von Butterkeks“ in der Augustenburgerstr. 2 in 49078 Osnabrück. Das Butterkeks öffnet extra für uns und hat auch Getränke und ein paar leckere Speisen im Angebot!

Mathias Hornung wird über die geleistete Arbeit in 2017 berichten und eine Vorausschau auf das Jahr 2018 geben. Andreas Landwehr und Lutz Hethey werden einen tollen Vortrag über ihre Reise zu den Großmüttern in Tansania halten.

Beim Ältestenrat können natürlich alle „Jede Oma zählt“ LäuferInnen mitmachen (auch solche, die es noch werden wollen). Wir freuen uns auf einen schönen, informativen Abend!

 

 

 

„Auf nach Tansania“ – Projektreise 28.09. – 08.10.2017

Ein Reisebericht von Andreas Landwehr

Mit einem besonderen Auftrag im Gepäck fahre ich mit Lutz Hethey nach Tansania. Wir besuchen unsere Partnerorganisation „KwaWazee“ in Nshamba, die das Projekt „Jede Oma zählt“ vor Ort betreut.  Kurze Zeit später trifft die Fotografin Jette Golz ein. Und dies aus gutem Grund. Wir sind gefordert für unsere neue Ausstellung „Stille Heldinnen“, die sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 orientiert, Interviews mit den Großmüttern zu führen und Fotos zu machen.

Zuvor sind Lutz und ich Ehrengäste beim „Internationalen Tag der älteren Menschen“ in Kamachuma, unweit von Nshamba. Etwa 1000 Großmütter und Großväter nehmen an der Feier teil und nutzen die Gelegenheit durch eine große Demonstration auf die Rechte älterer Menschen hinzuweisen und engagiert ihre Forderungen, z.B. nach einer Grundrente und einer kostenlose Gesundheitsversorgung für Menschen ab 70 Jahren, Ausdruck zu verleihen. Anwesend ist ebenfalls Charles John Poul Mwijage, der Minister für Wirtschaft und Handel, der diese Forderungen dem Staatspräsidenten übermitteln soll. Die Veranstaltung ist ein großer Erfolg. In Aussicht steht die Einführung der geforderten Grundrente innerhalb der nächsten Jahre.

Zurück in Nshamba beginnt am folgenden Tag unsere Arbeit für die Ausstellung. Wir besuchen Felister und ihre Enkelkinder. Sie bewirtschaften einen kleinen Hausgarten und der Enkelsohn Edipedius führt uns die Ernte und den Transport von Bananen vor.

Generosa berichtet uns von ihrem Leben in ärmlichsten Verhältnissen und erzählt sehr bewegend, dass sie keine Matratze besitzt und auf dem nackten Lehmfußboden schläft. Sie sorgt für ein Enkelkind und betreut ihre geistig behinderte Tochter. Wir lernen sie beim payday, dem Tag der Rentenauszahlung, kennen. Einmal pro Monat wird ihr eine Rente in Höhe von umgerechnet 5 Euro durch die Partnerorganisation „KwaWazee“ ausgezahlt. Die Großmütter und auch einige Großväter nutzen die Gelegenheit, sich auszutauschen und im Dorf einzukaufen.

Bei Aurelia erhalten wir Einblicke in die Nutzung ihrer Zisterne und der Reinigung des Wassers durch die SODIS-Methode. Das Wasser wird durch ein Tuch in eine PET-Flasche gefüllt und für 48 Stunden in die Sonnen gelegt. Anschließend ist das Wasser keimfrei. Ein großes Problem stellt die momentane Dürre dar. Die Zisterne ist leer und Aurelia ist gezwungen einen Fahrer für den Transport des Wassers von der Wasserstelle zu ihrem Haus zu beauftragen und zu bezahlen.

Einen modernen Brennofen lernen wir bei Godevila kennen. Er ist energiesparend, weil weniger Brennholz als bei den traditionellen Kochstellen benötigt wird. Zudem ist ein Abzug vorhanden, der eine Rauchbildung in der Kochhütte verhindert und damit Atemwegserkrankungen vorbeugt.

Justina erzählt uns in großer Offenheit von ihrer AIDS-Erkrankung und berichtet uns von der Gesundheitsversorgung. Die Behandlungen und Medikamente für HIV-Positive sind in Tansania kostenlos. Anschließend begleiten wir sie zu einem Besuch ihrer Krankenstation.

Eine Vorführung von Übungen zur Selbstverteidigung sehen wir bei Clenzina, der Vorsitzenden der Gesundheitsgruppe aus Nshamba. Sie leitet Frauen an, sich bei Übergriffen zur Wehr zu setzen. Gewalt und sexuelle Übergriffe gegen Frauen, auch gegen Ältere, stellt ein großes Problem dar.

Mit vielen Eindrücken und viel Material in Form von Interviews und Fotos treten wir den Heimweg an.

Die Fotos von der Reise findet ihr auch in unserer Bildergalerie.

 

Schwerpunkte der Projekte in Tansania sind – wie auch in allen anderen weltweiten HelpAge-Projekten – die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals). Wie genau die Umsetzung aussieht könnt Ihr euch in unserem Film anschauen (alle Fotos und Videos sind auf der Projektreise entstanden):

Movie: Stille Heldinnen – Gemeinsam Verantwortung tragen

Die neue Ausstellung „Stille Heldinnen“ wird im Frühjahr 2018 fertiggestellt und eröffnet.

 

„Der erste Marathon in Berlin“ – Ein Bericht von Felix und Sophie Molitor

Der Berlin Marathon 2017 ist Geschichte. Mit einer neuen Rekordteilnehmerzahl nahmen insgesamt ca. 43.000 Läufer teil, davon kamen etwa 39.000 ins Ziel. An der Spitze war es spannend bis zum Schluss. Leider spielte das Wetter dieses Jahr ausnahmsweise nicht mit und ließ keinen neuen Weltrekord zu. Doch Rekorde sind nicht alles. Einige nahmen bereits mehrfach teil und genießen jedes Jahr die einzigartige Atmosphäre beim Lauf durch die Straßen Berlins. Für andere war es der erste Marathon und eine Mischung aus Aufregung, dem Respekt vor der langen Strecke und dem unvergleichlichen Gefühl, wenn man sich nach der Überquerung der Ziellinie Marathoni nennen darf. Für Felix und Sophie Molitor war es eben dieser „erste“ Marathon und die beiden berichten von ihrem Erlebnis Berlin Marathon 2017. Außerdem erklärt uns Lutz Molitor wie sehr er die Vorbereitung mit seinen Kindern genoss.

Warum habt ihr euch dazu entschieden einen Marathon zu laufen?

Sophie: Eigentlich war es eher eine Schnapsidee. Anlässlich des 60. Geburtstages unseres Vaters wollten mein Bruder Felix und ich ihm eine Freude machen und haben uns zu dritt angemeldet.

Wie lief die Vorbereitung ab? Wie lange habt Ihr euch Zeit genommen und wer hat euch trainiert?

Sophie: Dadurch, dass Lutz schon an einigen Marathons teilgenommen hat, haben wir ihm die Trainingsplanung überlassen. Unser Trainingsplan sah drei Trainingseinheiten pro Woche vor. Ich habe mit 5km angefangen. Am Anfang habe ich ein bis zwei Gehpausen eingelegt. Im Verlauf des Trainings verschoben sich die Pausen zeitlich nach hinten und ich konnte bald ohne Pause 5km laufen. Wir sind nie die kompletten 42,195km gelaufen, da Lutz meinte, dass es nicht notwendig ist. So steigerten wir uns von Woche zu Woche mit zwei kürzeren Einheiten über 10km und einer langen Einheit zwischen 13-30km. 

Felix: Für mich persönlich war es zunächst eine Herausforderung mehr als 10km am Stück zu laufen. Die ersten Wochen fielen mir doch etwas schwer, aber dann machten sich erste Erfolge bemerkbar. Vor allem wurde uns erst bewusst, wie viel Zeit das Training doch in der Woche beansprucht. Nachdem ich meinen Alltag mehr auf das Training ausrichtete, waren selbst 30km zum Ende der Vorbereitung kein Problem mehr.  

Die Stimmung in Berlin bei einem solchen Großereignis muss einmalig sein. Wie habt ihr die Stimmung persönlich empfunden? Wart ihr beiden sehr aufgeregt?

Sophie: Bei Felix und mir schlichen sich vor allem Nervosität und Anspannung ein. Doch die Vielzahl an Läufern, die gute Laune verbreiteten, ließen mehr und mehr Vorfreude aufkommen und linderten die Aufregung. Beim Startschuss war die Nervosität dann wie weggeblasen. Die Zuschauer haben uns persönlich angefeuert, da jede Startnummer mit dem eigenen Namen versehen war. An nahezu jedem Teil der Strecke standen Zuschauer und mit jedem Kilometer stieg meine Stimmung. 

Felix: Trotz der guten Vorbereitung, hatte ich doch das Gefühl den Marathon eventuell nicht zu schaffen. Daher war ich vor allem während der Fahrt nach Berlin sehr aufgeregt. Doch durch den Frühstückslauf einen Tag vor dem Start und die familiäre Atmosphäre der „Omas“ entspannte ich mich zunehmend. Am Sonntag war es dann so weit und der Startschuss war nur noch wenige Stunden entfernt. Die Nervosität erreichte nochmal ihren Höhepunkt, um sich dann in dem Moment in dem der Startschuss fiel, vollkommen in Luft aufzulösen. Was blieb, war eine bisher noch nie gespürte Ruhe und Energie. Jeder Kilometer und jeder Laufschritt machten Spaß. Die Stimmung war unfassbar. Eltern, Kinder, jede Menge Bands und Musik ließen eine unglaubliche Stimmung aufkommen. Während des gesamten Laufs machten sich Glücksgefühle bei mir breit.

Wie habt ihr euch während des Rennens gefühlt? Wann war es für euch am schwierigsten?

Sophie: Durch die grandiose Stimmung fühlten wir uns super. Durch die Anfeuerungen stieg die Motivation. Dies konnte allerdings auch zum Verhängnis werden, da es schnell passieren konnte, dass man sich überschätzt. Mein Vater nannte dies die Mauer, die ca. bei 28 Kilometern begann. Ab hier mussten viele Läufer aufgeben, aber uns traf es zum Glück nicht. Die Glücksgefühle blieben und steigerten sich bei jedem Kilometer. Natürlich hatte ich ein bis zwei Momente, wo es wirklich schwer wurde, aber Lutz meinte das gehört zum Marathon dazu. Durchbeißen heißt es dann und schon nach wenigen Kilometern wurde es besser.

Felix: Ich hatte durch die unglaubliche Stimmung am Streckenrand zu keinem Zeitpunkt auch nur das Gefühl diese Strecke nicht laufen zu können. Dadurch war ich zum Ende hin vollkommen beflügelt, wurde immer schneller und lief einfach 16 Minuten unter meiner angestrebten Zeit mit dem dicksten Grinsen der Welt durch das Brandenburger Tor.

…und dann kam die Ziellinie immer näher. Wie habt ihr euch nach dem Überqueren der Ziellinie und dem ersten absolvierten Marathon gefühlt?

Sophie: Ab Kilometer 41 liefen wir auf das Brandenburger Tor zu. Hier waren die meisten Menschen versammelt. Meine Beine konnten das Ziel kaum erwarten und wurden auf diesem letzten Kilometer schneller bis ich dann strahlend und überwältigt die Ziellinie überquerte. Nach einer etwas längeren Pause merkte ich dann die beanspruchten Muskeln. Darüber war ich aber eher froh. Es zeigt, was für eine tolle Leistung wir vollbracht haben. Ich glaube ich habe noch nie so viel von Berlin gesehen wie in diesen 4 ½ Stunden. Meine Glücksgefühle halten immer noch an und ich kann nun verstehen, warum jedes Jahr so viele Läufer in Berlin an den Start gehen.

Lutz Molitor beschreibt wie sehr er die die Monate der Vorbereitung genießen konnte und wie sich der Berlin Marathon als das perfekte Geburtstagsgeschenk erwies:

„Als meine Kinder sich entschlossen haben mit mir zu meinem 60. Geburtstag den Marathon in Berlin zu rennen, habe ich nur annähernd geahnt, was für eine tolle gemeinsame Zeit uns bevorstand. Es war von Anfang an klar, dass die beiden nur wenig zusammen trainieren konnten, zu unterschiedlich waren die Startvoraussetzungen. Die gemeinsame Trainingszeit erwies sich als ein vorweggenommenes Geburtstagsgeschenk für mich. Was habe ich die jeweilige Zweisamkeit genossen! Und dann der gemeinsame Abschluss, das Rennen und das Wochenende mit der ganzen Familie in Berlin. Vielen Dank an meine Kinder für die geschenkte Zeit, jederzeit mach ich das mit Euch noch einmal. Vielen Dank an meine Frau Ulrike, die unseren „Läuferspleen“ nicht nur in Berlin ertragen musste. Es war eine großartige Zeit. Ich freue mich sehr, dass es auch Euch so viel Freude gemacht hat.“

Felix Molitor, Sophie Molitor und Lutz Molitor

Think Headwear. Think Beechfield. – Jetzt mit “Jede Oma zählt”-Cap!

Endlich ist sie da: Unsere neue Oma-Cap! Mit einem großen DANKESCHÖN an unseren Marathon-Läufer Christian Mauser, der für den Entwurf unserer neuen
„Jede Oma zählt“-Cap von Beechfield verantwortlich ist, möchten wir sie euch jetzt vorstellen und die Möglichkeit bieten, hier direkt zu bestellen:
Zahlt bitte 12 € pro Cap (bei Versand plus 2,80 € Versandkosten) auf diese Online-Spenden-Box und nennt bitte euren Namen sowie Adresse (Adresse auch gerne senden an laufen@helpage.de).
Es gibt nur 100 Stück dieser Caps in der Größe One Size – Limited Edition! – und wenn weg, dann weg!
Ihr könnt die Cap auch gerne bei im Büro von HelpAge, Arndtstr. 19, 49080 Osnabrück abholen, dann entfallen die Versandkosten.
Eine Spendenquittung gibt es für die Cap natürlich nicht!
Herzliche Grüße vom
HelpAge-Team

Link zur Bestellung: http://www.die-omas.de/MeinLauf.html?cfd=bejl8#cff

44. BMW Berlin Marathon 2017 – Ein großer Erfolg für die Kampagne „Jede Oma zählt“

Von 40.000 Läuferinnen und Läufern liefen am vergangenen Sonntag über 180 in einem „Jede Oma zählt“-Laufshirt beim 44. BMW Berlin Marathon 2017 und unterstützten damit die Großmütter-/Enkel-Projekte von HelpAge im südlichen Afrika. Die beachtliche Spendensumme, die durch die Gemeinschaft von Läuferinnen und Läufern sowie deren Spenderinnen und Spendern gesammelt wurde, beträgt über 80.000€ und zeigt, dass sich durch einen Marathon-Lauf viel bewegen lässt.

Die Stimmung der „Oma“-Läufer, die bundesweit und teilweise aus aller Welt angereist kamen, war schon vor dem Marathon ausgelassen und hoch motiviert.

Bereits beim 6km Frühstückslauf am Samstagmorgen gab es ein großes Kennenlernen der Läuferinnen und Läufer. Durch unser Markenzeichen – das „Jede Oma zählt“-T-Shirt – war es einfach unter den 12.000 Teilnehmern das „Oma“-Team ausfindig zu machen um dann gemeinsam als Gruppe vom Schloss Charlottenburg bis ins Olympiastadion zu laufen.

 

Bei unserer traditionellen Pasta-Party am Marathon-Vorabend, an der rund 65 Personen teilnahmen, fand ein bunter Austausch zwischen den Läuferinnen und Läufern statt, es wurde die Arbeit von HelpAge vorgestellt und der „Läufer des Jahres“ wurde gekürt: Es ist Christian Mauser aus Berlin, der auf seiner Online-Spenden-Box durch verschiedene Aktionen mehr als 6.000€ gesammelt hat! Das musste einfach mit der Ehrung belohnt werden. Besonderes Highlight war an dem Abend auch ein kurzer Besuch von unserem Elite-„Oma“-Läufer Chalachew Tiruneh aus Äthiopien. Er gab uns einen Einblick in sein Läufer-Leben und sein besonderes Training. Die Motivation der Läuferinnen und Läufer bekam dadurch für den großen Marathon-Tag noch einmal auftrieb.

Am Marathon Sonntag fiel dann endlich um 9:15 der Startschuss für 40.000 Läuferinnen und Läufer. Als Erster erreichte der Kenianer Eliud Kipchoge mit einer Zeit von 2:03:32 Stunden das Ziel. Chalachew landete als schnellster „Oma“-Läufer mit einer sagenhaften Zeit von 2:15:05 auf Platz 15. Das macht uns stolz und glücklich zugleich!

Auch die Ergebnisse der anderen „Oma“-Läufer sind sensationell und wurden mit großer Unterstützung der „Jede Oma zählt“-Fans an der Strecke erreicht. 172 „Oma“-Läuferinnen und Läufer kamen ins Ziel und haben somit die magische Zahl von 42,195 km geknackt! Die Euphorie jedes einzelnen Ergebnisses wurde mit dem kompletten „Oma“-Team geteilt und natürlich ordentlich gefeiert. Durch persönliche Bestzeiten, Marathon-Premieren, berührende „Ich laufe den Marathon für…“-Geschichten bis hin zu einem Heiratsantrag im Ziel – ist das „Oma“-Team an diesem Wochenende durch das Projekt BMW Berlin Marathon 2017 zusammengewachsen.

VIELEN DANK an alle Läuferinnen und Läufer, die unsere Botschaft in die Welt hinausgetragen haben und gemeinsam mit ihren Spenderinnen und Spendern einen bedeutsamen Beitrag für die Kampagne „Jede Oma zählt“ und somit für unsere Großmütter/Enkel-Projekte geleistet haben! Wir freuen uns sehr auf das Jahr 2018, wenn wir wieder gemeinsam an der Startlinie stehen wollen und es wieder heißt „Wir laufen für „Jede Oma zählt!“

Alle Fotos gibt es in unserer Bildergalerie.

Think Headwear. Think Beechfield. – “Jede Oma zählt”-Cap!

Mit einem großen DANKESCHÖN an unseren Marathon-Läufer Christian Mauser, der für den Entwurf unserer neuen „Jede Oma zählt“-Cap von Beechfield verantwortlich ist, möchten wir sie euch jetzt vorstellen und die Möglichkeit bieten, sie über diese Online-Spenden-Box direkt zu bestellen. Alle weiteren Informationen findet ihr ebenfalls in der Box. Wir freuen uns, wenn sie euch gefällt!

3,2,1 … nur noch ein paar Tage bis zum 44. BMW-Berlin Marathon 2017 – Hier alle Infos für euch!

Vorab ein ganz großes DANKESCHÖN an euch und eure Unterstützer, dass ihr mit so viel Leidenschaft und Solidarität für den guten Zweck am 24.09.2017 in Berlin an den Start geht!

Hier nun  Informationen rund um den Berlin Marathon. Falls es Fragen oder Anregungen gibt, meldet euch gerne  unter laufen@helpage.de oder Telefon  0541-5805404.

Vorbereitung:

  1. Leihchip

Alle Berlin-Starter, die einen Leih-Chip für den Berlin Marathon bei HelpAge bestellt haben, zahlen bitte die Leihgebühr von 6 € auf ihre eigene Online-Spenden-Box ein.

Der Leihchip muss nach dem Marathon direkt vor Ort zurückgegeben werden. Die Chip-Rücknahmestellen befinden sich an sechs verschiedenen Positionen im Zielbereich und sind bis ca. 16:30 Uhr geöffnet. Wird der Miet-Chip NICHT bis 16:30 Uhr zurückgegeben, geht der Chip in den Besitz des Teilnehmers über und wird mit 25 € berechnet!

  1. „Jede Oma zählt“-Shirts

Die „Jede Oma zählt“-Shirt oder Singlets wurden inzwischen fast alle per Post an euch gesendet, es sei denn der Wohnort ist außerhalb Deutschlands und die Post würde nicht mehr ankommen. Diese Shirts werden wir bei allen HelpAge Treffen wie Frühstückslauf, Pasta-Essen und Foto-Termin am Bundeskanzleramt verteilen. Solltet ihr euer Shirt bis Montag, 18.09.2017 nicht bekommen haben, gebt uns bitte eine kurze Info, damit wir es in jedem Fall mit in Berlin haben.

  1. Oma-Cap

Think Headwear. Think Beechfield. – Jetzt mit “Jede Oma zählt”-Cap

Mit einem großen DANKESCHÖN an unseren Marathon-Läufer Christian Mauser, der für den Entwurf unserer neuen „Jede Oma zählt“-Cap von Beechfield verantwortlich ist, möchten wir sie euch jetzt und hier vorstellen. Unter http://www.die-omas.de/MeinLauf.html?cfd=bejl8 könnt ihr sie euch ansehen und bestellen. Wir bringen sie Euch dann direkt mit nach Berlin. Ist ein tolles Andenken an euren Lauf für „Jede Oma zählt“ oder auch ein Dankeschön für eure besten Spender!

  1. Abholung Startunterlagen / Startpass mitbringen

Alle Berlin-Starter haben von SCC Berlin Events einen Starter-Pass per Email erhalten. Sollte dies nicht der Fall sein, bitte sofort bei uns melden (laufen@helpage.de). Den Startpass bitte ausdrucken und zusammen mit deinem Ausweis auf der Marathon Messe (Messe in der STATION Berlin, Luckenwalder Str. 4-6, 10963 Berlin)  bis spätestens 23.09.2017 um 19 Uhr deine Startunterlagen abholen. Hier noch alle Öffnungszeiten:

Donnerstag, 21.09.2017:              14:00 – 20:00 Uhr

Freitag, 22.09.2016:                      11:00 – 20:00 Uhr

Samstag, 23.09.2016:                   09:00 – 19:00 Uhr

Bitte berücksichtige: Startunterlagen, die nicht während der Messe- Öffnungszeiten abgeholt werden, verfallen ausnahmslos und können zu KEINEM anderem Zeitpunkt abgeholt werden.

Samstag, 22.09.2017

  1. Frühstückslauf

Am Samstag um 9:30Uhr findet der alljährliche Frühstückslauf statt. Dieser umfasst 6 km vom Schloss Charlottenburg bis Olympiastadion (keine Möglichkeit von Kleidertransport od. Duschen!). Wir sind ab 9:00Uhr vor Ort (Schloss Charlottenburg) und freuen uns über jede „Oma“ die mitläuft. Bitte beachtet hierbei: Der Lauf ist kein Wettkampf, deshalb „Janz langsam“ 🙂 . Wir wollen dort gemeinsam als Gruppe laufen und treffen uns an der „Jede Oma zählt“ Beach-Flag.

  1. Pasta-Essen

Wie auch letztes Jahr, möchten wir euch herzlich zu einem gemeinsamen Marathon-Vorabend einladen um gemeinsam Pasta zu essen, sich kennen zu lernen, Marathontaktiken zu bereden, mehr über die Arbeit von HelpAge zu erfahren und der Ehrung vom „Oma“ Läufer des Jahres beizuwohnen. Anmeldung per Doodle ist erforderlich!

Das Pasta-Essen findet im Hotel Larat (Ollenhauerstraße 111, 13403 Berlin) um 18:30 Uhr statt. Wer daran teilnehmen möchte, trägt sich bitte in die Doodle Liste https://doodle.com/poll/nd5uecq75m243v2d ein. Bitte bis Mittwoch, 20.09.2017 eintragen. Bitte wählt aus den Menü-Optionen: Lasagne mit Fleischsoße oder Lasagne vegetarisch. Bitte habt Verständnis, dass wir nicht á la card bestellen können.

Für das Essen und die Raummiete müssen wir  10€ von euch kassieren. Die Zahlung erfolgt vor Ort. Getränke sind nicht im Preis enthalten und können individuell im Hotel Larat beim Essen geordert werden.

Sonntag, 23.09.2017

  1. Foto-Termin am Bundeskanzleramt

Am Sonntag vor dem Marathon möchten wir gerne ein Gruppenfoto mit allen Oma-Läufern machen. Bitte seid pünktlich um 07:50 Uhr am Bundeskanzleramt. Für den Termin haben wir max. 20Minuten eingeplant, sodass wir danach rechtzeitig zum Check-in und  Start gehen können und jeder seinen Startblock ohne Hektik erreichen kann.

Sonstiges:

  1. Detaillierter Ablaufplan für die „Oma“-Laufgruppe aus Osnabrück und Bewohner im Hotel Larat in Berlin

Hier gibt es einen detaillierten Zeitplan für das gesamte Wochenende. Für die Reisegruppe aus Osnabrück, die auch im Hotel Larat übernachten gibt es eine Version auch mit allen Frühstückszeiten, Abfahrtszeiten, Verbindungen etc. Für alle anderen gibt es einen kleineren Zeitplan mit den offiziellen Zeiten der Veranstaltungen. Die Programmpunkte sind selbstverständlich freiwillig und ein Angebot von uns, gemeinsam das Wochenende zu verbringen.

Planung Marathon-Wochenende HelpAge Deutschland e.V. – für alle

Planung Marathon-Wochenende HelpAge Deutschland e.V. – Reisegruppe Osnabrück

Alle offiziellen Informationen rund um den Marathon gibt es natürlich auf der Homepage des 44. BMW Berlin Marathon unter www.bmw-berlin-marathon.com

Wir freuen uns auf das erfolgreiche und spannende Wochenende mit Euch! 🙂

Lutz Hethey: Wiedersehen mit Aurelia in Tansania

„Ein paar Tage nach dem Berlin-Marathon habe ich die Möglichkeit Aurelia und alle anderen Großmütter aus unserem Projekt KwaWazee wieder zu treffen. Ich freue mich schon sehr auf die Reise, auf der mich unser Läufer des Jahres 2016 Andreas Landwehr begleiten wird.

Während der Projektreise werden wir uns die erfolgreiche Entwicklung des Projektes anschauen und über den zukünftigen Ausbau der Förderung sprechen. Dazu gehören auch Gespräche mit den Großmüttern und Enkeln, sowie Foto- und Filmmaterial für unsere neue Ausstellung  „Stille Heldinnen – gemeinsam Verantwortung tragen“ zu sammeln. Diese neue Ausstellung, die von Engagement Global (EG) und der Deutschen Bundesumweltstiftung (DBU) finanziert wird, bezieht sich auf die von der UN mit starker Beteiligung  der Deutschen Bundesregierung beschlossenen Agenda-2030. Die immer häufiger zitierten SDGs (Sustainable Developement Goals oder Nachhaltige Entwicklungsziele) sind wichtige Bausteine der Agenda-2030. HelpAge ist sehr stolz auf die Förderung dieser Ausstellung und wer mehr drüber wissen möchte, kann das hier nachlesen.“